Die Vorgeschichte zur Kinder- und Jugendstrategie


Im Jahr 2020 hat der Wiener Gemeinderat erstmals eine ressortübergreifende Kinder- und Jugendstrategie für die ganze Stadt beschlossen. Das Ziel: Wien zur kinder- und 
jugendfreundlichsten Stadt der Welt machen. Von Anfang an war klar: Das geht nur mit den jungen Wiener*innen gemeinsam!

Grundlage für die 1. Kinder- und Jugendstrategie war die "Werkstadt Junges Wien" - der bis dahin größte Beteiligungsprozess für junge Menschen in Wien. 22.581 Kinder und Jugendliche brachten in 1.309 Werkstätten ihre Wünsche und Vorstellungen ein. Der "Auftrag" an die Kinder und Jugendlichen war, einen "Service"-Check an der Stadt Wien durchzuführen: Was läuft gut, was funktioniert weniger gut, welche Verbesserungsvorschläge haben sie? Die Themen konnten völlig frei von den Kindern und Jugendlichen bestimmt werden. Die Teilnehmenden konnten - je nachdem, was in ihren Augen gut und was weniger gut ist - Medaillen und Reparaturhinweise für die Stadt Wien vergeben sowie Verbesserungsvorschläge, Ideen und Visionen formulieren.

Auf Basis dieser Ergebnisse entwickelten Expert*innen aus städtischen Dienststellen und Trägervereinen 193 konkrete Maßnahmen, die in der 1. Wiener Kinder- und Jugendstrategie  gebündelt sind. An der Umsetzung dieser Maßnahmen wird seither ressortübergreifend gearbeitet. Unterstützt wird dieser Prozess von Junges Wien, der Koordinationsstelle der Wiener Kinder- und Jugendstrategie, die bei WIENXTRA angesiedelt ist. 

Aufbauend auf die erste Strategie wurde 2024-2025 gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendparlament die 2. Kinder- und Jugendstrategie 2025-2030  erarbeitet. 
Der Weg der Partizipation wird dabei konsequent weitergegangen.

Zum Download:

Die Wiener Kinder- und Jugendstrategie 2020 - 2025 (PDF 8 MB)
Die Wiener Kinder- und Jugendstrategie - Kurzfassung 2020 - 2025 (PDF 2 MB)
Umsetzungsstand Kinder- und Jugendstrategie (PDF 502 KB)

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