Die Wiener Kinder- und Jugendmillion
Bei der partizipativen Kinder- und Jugendmillion können junge Menschen ihre Ideen für Wien einbringen. Die beliebtesten Ideen werden mit 1 Million Euro umgesetzt.
So gestalten Kinder und Jugendliche aktiv die Zukunft ihrer Stadt mit. Gemeinsam setzen wir Projekte um, die Wien noch lebenswerter machen.
Wer kann mitmachen?
- Alle Wiener*innen zwischen 5 und 20 Jahren
- Einzelpersonen und Gruppen, Vereine, Schulklassen, Kindergartengruppen und so weiter
Wie läuft die Kinder- und Jugendmillion ab?
- Ideen einreichen: Kinder und Jugendliche schlagen online Projekte für Wien vor.
- Ko-kreative Workshops mit Expert*innen: Die jungen Ideengeber*innen arbeiten gemeinsam mit Fachleuten der Stadt Wien und Vertreter*innen der Bezirke an der Weiterentwicklung ihrer Ideen. So wird sichergestellt, dass die Projekte gut umgesetzt werden können.
- Große Abstimmung: Alle jungen Wiener*innen können online abstimmen, welche Projekte umgesetzt werden sollen.
- Umsetzung: Die Sieger*innen-Projekte werden von Mitarbeitenden der Stadt Wien umgesetzt.
Die bisherigen Durchgänge
Die Partizipative Kinder- und Jugendmillion ist eine der insgesamt 193 Maßnahmen der Wiener Kinder- und Jugendstrategie 2020 - 2025.
Bisher gab es 2 Durchgänge der Partizipativen Kinder- und Jugendmillion. Dabei wurden über 440 Ideen von Kindern und Jugendlichen eingereicht. Ein Großteil der 30 Sieger*innen-Projekte konnte bereits umgesetzt werden. Insgesamt haben sich mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Rollen an den beiden Durchgängen beteiligt. Sie haben Ideen eingebracht, diese im ko-kreativen Austausch mit der Stadtverwaltung weiterentwickelt, bei der großen Online-Abstimmung mitgemacht und bei der Umsetzung von Projekten mitgearbeitet.
Das Projekt wurde 2023 mit dem Österreichischen Jugendpreis ausgezeichnet. Internationale Aufmerksamkeit erhielt das Projekt unter anderem durch die Arte-Doku "Visionen bauen. Wien: Städtebau mit Kindern" und die Dokumentation "Rising Voices. A New Vision for Vienna" der Bertelsmann Foundation, Washington DC.
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